Interkultureller Garten Kiel

Voneinander lernen

Eine Frau kniet in einem Beet
Die Amaranth-Setzlinge werden gepflanzt

Welche Vorteile hat Amaranth gegenüber andern Nutzpflanzen? Und: Wie wird Amaranth überhaupt zubereitet?

Diese und andere Fragen werden im Interkulturellen Garten in Kiel beantwortet. Nicoline Henkel, Leiterin der Steuerungsgruppe des Umweltschutzamtes der Landeshauptstadt Kiel sowie Angela Schulze-Hamann, Leiterin der Kochschule in Blunk, entwickeln ein Schulungskonzept und Rezepte. In gemeinsamen Kochveranstaltungen werden die vielfältigen Zubereitungsmöglichkeiten des Amaranth vorgestellt.

Amaranth eignet sich zum Beispiel hervorragend zur Herstellung von Kräuterquark. Brot und Amaranth-Riegel sind weitere Zubereitungsmöglichkeiten.

eine Frau hinter einem Tisch auf dem eine Pflanze steht
Nicoline Henkel, Ökotrophologin und Leiterin der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Kiel des Umweltschutamtes, erläutert die Vorteile des Amaranth
Vier Mädchen knien in einem beet
Im Interkulturellen Garten in Kiel lernen Schülerinnen des Hans-Geiger-Gymnasiums den Nutzen sowie den praktischen Anbau von Amaranth kennen

Um voneinander zu lernen tauschen sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland und Tansania regelmäßig online miteinander aus. Dieser Erfahrungsaustausch dient dazu, das Wissen, wie mit kleinem Budget schmackhafte und gesunder Gerichte zubereitet werden können, die darüber hinaus klimagerecht und gentechnikfrei angebaut wurden, zu teilen.

Kochen mit Erwachsenen und Kindern

Am 13. Juni kochten bei bestem Sommerwetter Erwachsene und Kinder im Interkulturellen Garten.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereiteten einen sommerlicher Salat mit Amaranth zu. Und zum Nachtisch gab es Schokolade mit Amaranth.

Alle Beteiligten waren von der Aktion begeistert und sehr interessiert an den Rezepten.